Das Stadtteilfest 2026: Kinderrechte wieder im Mittelpunkt

Sonnenschein, viele Besucherinnen und Besucher und jede Menge Aktionen: Rund um das Stadtteilzentrum Schelmengraben gab es auch in diesem Jahr viel zu entdecken. Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen zusammen, konnten kreativ werden, Musik und Tanz erleben und einen schönen Tag in der Nachbarschaft verbringen.

Unter dem Motto „Kinderrechte – Du bist es wert!“ standen wie bereits im vergangenen Jahr die Rechte von Kindern im Mittelpunkt. An den verschiedenen Ständen konnten sich die jüngeren Gäste spielerisch damit beschäftigen und vor allem selbst aktiv werden und ihre eigenen Ideen einbringen.

Zum Auftakt stellte sich Fenja Hoffmann als neue Leiterin des Stadtteilzentrums Schelmengraben vor. Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe und darauf, die Arbeit vor Ort gemeinsam mit den Menschen im Quartier weiter zu gestalten. 
Auch Vertreterinnen des Kinder- und Jugendtelefon richteten einige Worte an die Gäste und erklärten vor Ort ihre Arbeit. Die Einnahmen des Stadtteilfestes werden in diesem Jahr an das Kinder- und Jugendtelefon Wiesbaden „Nummer gegen Kummer“ gespendet und unterstützen damit dessen Arbeit für Kinder und Jugendliche.

Buntes Programm zum Mitmachen

Wer an diesem Tag rund um das Stadtteilzentrum unterwegs war, konnte an vielen verschiedenen Stellen etwas erleben. Mit einer Stempelkarte ging es für die Kinder von Stand zu Stand. Dort warteten unterschiedliche Mitmachangebote: Sie konnten Buttons gestalten, Schilder basteln, einen Parcours meistern und bei vielen weiteren Aktionen selbst aktiv werden. Für jeden besuchten Stand gab es einen Stempel – so führte die Karte einmal quer durch die verschiedenen Angebote.

Auch auf der Bühne war einiges los. Chöre, Tanzgruppen und weitere musikalische Auftritte sorgten über den Tag verteilt für Unterhaltung. Dazu kamen Live-Musik und ein DJ. Ein internationales Buffet bot Gelegenheit für eine Pause und zum gemeinsamen Essen. So gab es für Groß und Klein immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Wünsche und Forderungen für die Zukunft

Am Stand der GWH waren besonders die Ideen der Kinder gefragt. Sie konnten eigene Plakate und Demo-Schilder gestalten und darauf festhalten, was ihnen wichtig ist und was sie sich für ihre Zukunft wünschen. Mit Stiften, Farben und viel Kreativität entstanden ganz unterschiedliche Botschaften und Forderungen. Die jungen Besucherinnen und Besucher konnten so ihre Sichtweisen sichtbar machen und zeigen, welche Themen sie beschäftigen.

Außerdem konnten sie eigene Buttons gestalten und direkt vor Ort herstellen. Das Angebot kam gut an: Es wurde gemalt, gebastelt und ausprobiert – und die fertigen Buttons konnten anschließend mit nach Hause genommen werden.

Gemeinsam für Kinderrechte und ein gutes Miteinander

Das Stadtteilfest stand in diesem Jahr auch im Zeichen der „Schelmengrabener Erklärung“. Darin setzen sich die im Stadtteil aktiven Einrichtungen, Organisationen und Engagierten gemeinsam für Kinderrechte, Vielfalt, gleiche Rechte und ein respektvolles Miteinander ein. Die Botschaft dahinter: Der Schelmengraben ist ein Quartier, das gemeinsam gestaltet wird und in dem unterschiedliche Menschen zusammenleben und zusammenkommen.

Genau das war an diesem sonnigen Tag auch rund um das Stadtteilzentrum zu erleben. Viele Einrichtungen und Engagierte trugen mit ihren Angeboten zum Gelingen bei, während zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung nutzten.

Vor allem die vielen jungen Gäste machten dabei deutlich, worum es beim diesjährigen Motto ging: Kinder haben eine Stimme – und ihre Wünsche und Ideen verdienen Aufmerksamkeit.