Vorlesenachmittag und Theaterbesuch: Tage voller Kultur
Der bundesweite Vorlesetag hat auch 2025 wieder ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens gesetzt. Unter dem Motto „Vorlesen verbindet“ kamen deutschlandweit viele Kinder, Eltern und Engagierte zusammen, um Geschichten zu teilen und gemeinsam Zeit zu verbringen.
Auch im Schelmengraben wurde vorgelesen: Im KiEZ lauschten 18 Kinder und elf Väter gespannt der Geschichte „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende. Martin Plass und Abdul Aziz Al Khayat, beide Schauspieler am Hessischen Staatstheater, haben vorgelesen. Kerzenlicht und Kaminfeuer sorgten für eine warme, lebendige Stimmung.
Ein großer Ausflug ins Theater
Nur wenige Tage später, am 29. November, wartete ein besonderes Highlight: 100 Mütter, Väter und Kinder aus dem Schelmengraben besuchten gemeinsam das gleichnamige Weihnachtsmärchen im Hessischen Staatstheater. Für viele Kinder – und auch für viele Eltern – war es der allererste Theaterbesuch. Möglich gemacht hat das die GWH, die alle Theaterkarten vollständig gespendet hat. So konnten viele Familien Kultur erleben, ohne sich Sorgen um die Kosten machen zu müssen. Das Staunen über das große, historische Theater war bei Groß und Klein riesig.
Starke Partner für das Viertel
Der Vorlesenachmittag und der Theaterbesuch zeigen, wie gut die Zusammenarbeit im Schelmengraben funktioniert. Das KiEZ, der Hof Armada, das Hessische Staatstheater und die GWH schaffen gemeinsam schöne Momente für Familien, stärken den Zusammenhalt im Quartier und machen Kultur für alle zugänglich. „Gemeinsam schaffen wir Räume, in denen Familien Kultur hautnah erleben – ob beispielsweise beim Vorlesen oder auf der großen Bühne“, so Manuela Brune-Hernández, Fachbereichsleitung KiEZ Schelmengraben. „Solche Momente stärken den Zusammenhalt im Viertel und zeigen, was möglich ist, wenn Institutionen an einem Strang ziehen.“