Kuschelecken für das Zwerg Nase Zentrum

Der Neubau des Zwerg Nase Zentrums am südlichen Entrée des Schelmengrabens begrüßt von weitem sichtbar seine Besucherinnen und Besucher. Insgesamt 84 Kinder und junge Heranwachsende mit schweren Beeinträchtigungen können hier ein Zuhause finden. 

Zu verdanken ist das dem Team und seiner engagierten Leiterin Sabine Schenk, die nicht nur das Neubauprojekt, sondern auch den komplexen Umzug im März dieses Jahres reibungslos organisierten. Für 29 Kinder, die aus dem alten Haus mit umgezogen sind, war es eine aufregende und neue Erfahrung, auf die sie mit Vorlauf einfühlsam vorbereitet wurden. 

Nun fühlen sich alle pudelwohl in dem großen, lichtdurchfluteten Haus mit Blick ins Grüne. Auch ein Spielplatz mit speziellen Spielgeräten gehört zur Einrichtung.
Die verschiedenen Wohnbereiche innerhalb des Hauses sind bunt gestaltet und mit Spielzeug ausgestattet. Sie umfassen die Kinderzimmer und jeweils einen großen Gemeinschaftsraum, in dem gespielt, gebastelt und zusammen gegessen wird. Unterteilt sind sie nach dem jeweiligen therapeutischen Schwerpunkt: Die „Zwergenkinder“-Gruppe bietet Kurzzeitpflegeplätze für Kinder mit Beeinträchtigungen, bei den „Rotkehlchen“ leben die dauerbeatmeten Kinder in einer festen Wohngruppe, in der „Alltagshelden“-Gruppe finden mehrfach beeinträchtigte Kinder ein auf Dauer angelegtes und auf sie abgestimmtes Angebot. 
 

GWH unterstützt erneut mit einer Spende 

Um die Wertschätzung für das Engagement auszudrücken, hat die GWH das Zwerg Nase Zentrum erneut mit einer Spende von 2.000 Euro unterstützt. Davon möchte die Leiterin weitere Spielmatten für die Kuschelecken kaufen. Gerade für Kinder, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, beschränkt sich der Radius oft auf den Rollstuhl und das Bett. Mit einer Kuschelecke können sie auch gemeinsam mit anderen Kindern Nähe erfahren oder einfach entspannen. 

„Wir sind sehr dankbar und freuen uns über jede Unterstützung. Damit können wir den Kindern und Heranwachsenden bei uns besondere Wünsche erfüllen, Ausflüge und Urlaube organisieren und in Ausstattung investieren, die ihren Bedarfen entspricht und den Alltag erleichtert“, zeigt sich Sabine Schenk, Leiterin des Zwerg Nase Zentrum erfreut. 

Bereits im letzten Jahr hat die GWH 2.000 Euro an Zwerg Nase gespendet. Davon konnte ein medizinischer Notfallwagen angeschafft werden, der pro Station vorgehalten werden muss. Mit der Erweiterung von zwei auf sieben Stationen, eine Anschaffung, die dringend notwendig war.

„Es ist wunderbar zu sehen, wie hier Kinder trotz ihrer vielen Herausforderungen sicher und geborgen aufwachsen können. Als größter Vermieter im Schelmengraben liegen uns Einrichtungen wie diese besonders am Herzen. Es ist unser Anspruch dieses großartige und vielseitige Engagement zu unterstützen, wo wir nur können. Denn sie leisten einen wertvollen Beitrag für die gesamte Gemeinschaft vor Ort“, erklärt Anastasja Schatz, Abteilungsleiterin Immobilienmanagement bei der GWH. 


Weitere Projekte stehen an 

Auch wenn schon viel geschafft ist, stehen noch große Projekte an. Mit der Zahl der Kinder, wächst auch der Bedarf an Personal, das sehr intensiv eingearbeitet wird. Zusätzlich hat das Zentrum die Kooperation mit dem Jugendamt ausgebaut, um auch Kindern, die aus schwierigen Familienverhältnissen kommen, eine Umgebung zu bieten, in der sie zur Ruhe kommen können. 

Dennoch behalten Sabine Schenk und ihr Team angesichts der Vielzahl an Aufgaben das Wesentliche auch bei der Führung durch das Zentrum im Blick: Jedes Kind bekommt die Aufmerksamkeit, die es braucht – ob jemand zum Baden mit besonders duftendem Duschgel überzeugt werden muss oder eine Umarmung braucht – dafür ist immer Zeit.  


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